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Spielanalyse

Wir lernen nur aus Fehlern!

Daraus folgt:

  • Wir sollten spielen was das Zeug hält, um viele Fehler zu machen.
  • Wir müssen auch erkennen, was ein Fehler war und wie man es das nächste Mal besser machen.
  • Wir müssen uns auch daran erinnern, wie wir es besser machen wollten.

Wie analysieren?

Viele Fehler erkennt man ja schon beim Spielen. Insbesondere wenn eine Figur eingestellt wird. Die meisten Dinge aber lernen wir nur, wenn wir uns die Spiele hinterher angucken. Ich gucke mir jedes Spiel, was ich spiele, noch einmal an. Zunächst analysiere ich statisch.

Statische Analyse

Die meisten Schachplattformen bieten solche Analysen an. Ich lasse jede Schachpartie zunächst durch die Computeranalyse von Lichess und Chess.com. Beide haben unterschiedliche Algorithmen der Bewertung. Habe ich keine Patzer (Figuren eingestellt oder eine ungedeckte Figur übersehen) bin ich zurzeit schon zufrieden. Lichess wertet zusätzlich den durchschnittlichen Verlust von 1/100 Bauer pro Zug (auch Centipawn oder Centibauer genannt). Wenn ich einen Wert unter 60 habe, bin ich erfreut. Ich stelle offensichtlich nicht zu viel Material ein.

Allein an diese Daten sieht man schon, wer besser war ;-). Ich analysiert außerdem bei chess.com. Hier ist die Bewertung der Züge immer etwas anders.

Meine Zuggenauigkeit liegt zurzeit immer zwischen 70% und 80%.

Dynamische Analyse

Im zweiten Teil gucke ich mir insbesondere die Fehler und Patzer an. Währenddessen dokumentiere ich meine Partie. Ich gucke außerdem nach anderen Varianten.

Bei Lichess gibt es wie oben zu sehen den Button „Lerne aus Deinen Fehlern“, wo ich für meine Fehler und Patzer einen besseren Zug finden kann.

Fortschritte sehen

Insbesondere Chess.com hat sehr viele Statistiken, bei denen ich meinen Fortschritt sehen kann. Ich persönlich habe eine Exceltabelle, wo ich getrennt nach Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel meine Fehler dokumentiere. Ich will natürlich dass die Patzer ganz aufhören und die Fehler minimiert werden.

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