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Das Londoner System

GM Simon Williams nennt das Londoner System „a system for the busy chess players“. Warum? Weil man London ohne sehr viel Theoriekentnisse spielen kann. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, insbesondere in der Zugreihenfolge. Grundsätzlich versucht Weiß die folgende Stellung zu erreichen. Es gibt dann eine schöne Bauernpyramide und die Läufer sind nicht von irgend welchen Figuren eingesperrt.

Ich gehe hier nicht näher auf das System ein, das soll der Meister selbst machen. Auf chess.com gibt es eine fantastische Reihe von GM Simon Williams zum Londoner System. Das Schöne an den Videos ist: Es geht hier nicht um Varianten und Züge sondern über Ideen im Mittelspiel. Dabei wird natürlich auch immer auf Schwarz eingegangen. Die Videos sind auf Englisch, aber Simon spricht ein sehr deutliches Englisch (hier benötigt man einen Account bei chess.com, der aber kostenfrei möglich ist).

Diese Videos enden mit kleinen Tests, bei denen man das Gelernte gleich umsetzen kann.

Short and Sweet

Das Schöne ist: Es gibt auch ein kostenloses „Short and Sweet“ zum London System bei chessable. Dort können alle Stellungen, die in den Videos vorgestellt werden noch einmal mit dem MoveTrainer TM nachgespielt werden. Es gibt dort viele Varianten zum:

  • KID, Kings Indian Defends
  • Damenindische Verteidigungen
  • Benoni Setups

Insgesamt können hier 23 Varianten trainiert werden. Wer dann immer noch mehr braucht, kann dann auch den vollen Kurs kaufen. Da ich selbst aber zu den „busy chess player“ gehöre, ist das für meine Verhältnisse „too much“.

Last but not least

Rafael Kloth hat eine ganze Playlist über das Londoner System auf YouTube. Dort sind auch Ideen, wie man als Schwarz gegen London spielen kann. Die Playlist ist hier.

Auch bei Rafael gibt es auf der Website noch einige Anmerkungen zum Londoner System.

 

 

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